• Gipfelitreff

«Wer seine Grenzen kennt, kann offener auf andere zugehen.»

(© Ernst Ferstl)

Manchmal muss man sich abgrenzen. Wenn «es» uns über den Kopf wächst. «Es» – das sind Anforderungen, Erwartungen und vielleicht sogar neue Möglichkeiten. Manchmal auch andere Menschen. Und manchmal wir selber.

Abgrenzen bedeutet, sich genügend Raum und Luft zu verschaffen. Um neu aufzutanken. Wenn die Kraft nicht mehr reicht. Niemand kann unbeschränkt Verantwortung übernehmen. Abgrenzen heisst, eigene Grenzen zu respektieren.

Es gibt dabei eine kleine Nuance. Nämlich, ob man sich oder andere abgrenzt. Sich abgrenzen bedeutet Distanz schaffen, um sich neu zu stärken. Andere abgrenzen bedeutet, sie mit ihren Denk- und Sichtweisen abzulehnen. Das ist ein wesentlicher Unterschied mit verschiedenen Auswirkungen.

© Anstubser.ch - wöchentlicher Gedankeninput, Autor: Andreas Räber, zert. GPI®-Coach