• Gipfelitreff

«Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.»

Aristoteles

Einer der für mich überzeugendsten Gründe, warum wir handeln, wie wir handeln, ist das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit. So tun wir die verschiedensten Dinge, damit wir Zuwendung erhalten. Essen ist ein solches Beispiel. Viel oder wenig. Insbesondere kleine Kinder unterscheiden nicht zwischen positiver und negativer Zuwendung. Hauptsache, man wird vom Umfeld wahrgenommen.

Und wir Erwachsenen? Wir tun anderes. Es gibt Menschen, die haben Mühe, Stille auszuhalten – und sind darum oft vielbeschäftigt. Wie wir handeln, liegt unter anderem in unserer Einschätzung von Vergangenheit, von Erlebtem. So formt sich unsere ganz persönliche Sicht der Dinge.

Druck entsteht häufig im Kopf. In unserem Denken. Dort gilt es diese Einschätzungen bewusst zu relativieren. An der Wurzel. Gedanken entdramatisieren. Lightversionen definieren. Aus «Das schaffe ich nie!» wird dann vielleicht «Ich bleibe dran und gebe mir 2 Jahre Zeit.» Wie beim Anfahren des Autos. Vorsichtig und im kleinsten Gang.

© Anstubser.ch - wöchentlicher Gedankeninput, Autor: Andreas Räber, zert. GPI®-Coach